Heute Als nichts
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Killerkarpfen sind super.

Wir machen momentan viele kultivierte Dinge. Letzte Woche waren wir im Technikmuseum, und heute waren wir in der Klassikstadt und im Palmengarten.
Ich wurde genötigt gebeten, etwas über die Lindenstraßen-Ausstellung im Technikmuseum zu schreiben. Sagen wir mal so, sie ist unkonventionell... Sie besteht nur aus Stühlen. Alle diese Stühle kamen ganz original in der Serie vor. Aber es gibt nichts anderes als Stühle. Klickt auf das Bild, um die Ausstellung in ihrer fast vollständigen Gesamtheit zu betrachten.

Genau. Das habe ich beim Betrachten auch empfunden.

Heute gab es keine Enttäuschungen für mich. Nur für Sven, weil er Pflanzen langweilig findet. Ich hatte gehofft, die riesigen fleischfressenden Pflanzen könnten ihn überzeugen, aber er hatte auch für diese Spezies Beleidigungen übrig. Was soll's. Das Beste im Palmengarten sind eh die riesigen mutierten Killerkarpfen, vor denen die Enten großen Respekt haben. Wir sind mit einem niedlichen Ruderboot auf dem See herumgepaddelt. Vermutlich ist bei zwei kleinen Mädchen ein Killerkarpfen ins Boot gesprungen, da sie sich kreischend an Land gerettet haben.
Übrigens: Ente Ente Ente Ente Ente Ente.

Ich gehe jetzt schlafen. Aber mit einem unguten Gefühl. Letzte Nacht hat Sven im Halbschlaf einen Bettdeckenbezug zerfetzt, weil er geträumt hat, er müsste das tun. Übrigens von der Ecke her, die nicht schon kaputt war. Er hat das geträumt, weil ich am vorigen Tag angemerkt hatte, dass er Süßigkeitentüten immer an der falschen Seite aufreißt.
Wer weiß, was ich heute wieder gesagt habe... Smiley pixeled by Smileydesign
1.7.11 00:10


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Weg mit dem fixen Problem

Ich will jetzt nicht behaupten, ich hätte in letzter Zeit gar keine Gelegenheit zum Bloggen gehabt. Aber es waren zumindest sehr wenige! Smiley pixeled by Smileydesign
Wir haben viel erlebt in den letzten Wochen.

Wir waren 3x bei Grönemeyer und hatten zwei Abibälle und den ein oder anderen weiteren aufregenden Abend.
Ich werde jetzt nicht so sehr ausschweifen, denn Sven bereitet schon epische Dinge vor, also nehmt diese Fotostrecke hier.




Bilder #1-#6 handeln vom Konzert auf Schalke. Das war ungefähr die beste Sache überhaupt, weil wir unheimlich viele Zugaben erleben durften. Der Junge neben mir, der von seinen Eltern mitgeschleift worden war, fand das allerdings nicht so gut und hat sich in der ersten Reihe gelangweilt. Durch die Wahl des Parkplatzes konnten wir die wunderschöne Agrarkultur im Ruhrgebiet bewundern, da wir auf dem Weg zum Stadion viele Kilometer Feld überqueren mussten. Und nachts waren da plötzlich Pferde. Riesige, aufdringliche Pferde. Aber mit weichen Nasen. Smiley pixeled by Smileydesign

Bilder #7-#9 fassen das Konzert in Düsseldorf zusammen. Das war in einem dunklen Kasten und wir hatten nicht den besten Sichtwinkel, daher gibt es nicht viele Fotos. Aber man konnte hervorragend tanzen.

Auf den Bildern #10-#14 ist das Konzert in Frankfurt dokumentiert, bei dem wir durch die erste sinnvolle sportliche Leistung in meinem Leben einen Platz am Stegende ergattern konnten. Und die Stimmung war richtig gut, so mit Laolas bis auf die Ränge, und das mehr als einmal. Also auch ungefähr das Beste überhaupt. Bild #11 im Speziellen stellt symbolisch das Begräbnis eines Erstligaplatzes dar, und zwar durch das Begraben des Rasens unter Kunststoff. Ich bin sehr traurig.

Bilder #15-#16 sollen an Svens Abiball erinnern. Das Buffet war fantastisch. Jedes Jahr kommt übrigens immer mehr Fisch darauf, um eine Lehrerin zu ärgern, die gegen das Aussterben von Aal und Thunfisch kämpft. Am nächsten Tag haben wir uns wieder an den Veranstaltungsort begeben, um die Dekoration einzusammeln. Der ganze Boden war klebrig und sowohl drinnen als auch draußen war alles voll mit Glasscherben. Die Besitzer meinten, das wäre gar keine große Verwüstung. Hehe.


Keine Fotos von meinem Abiball. Ich will ja nicht sagen, er wäre gar keiner Dokumentation würdig gewesen, aber gerade fühlt es sich für mich nicht so an, als wollte ich jemals darüber in Erinnerungen schwelgen. Es gibt genau 5 Leute dort, bei denen ich traurig wäre, wenn ich nie wieder etwas von ihnen hören würde. Dann noch mal vielleicht genauso viele, bei denen ich lächeln muss, wenn ich an sie denke. Ich kann alle Namen auswendig wie die ersten 150 Pokémon, weil ich das Abibuch gemacht habe, aber sie dürfen ruhig bald verblassen. So wie alles von mir bei ihnen.
So bitter das alles geendet hat -- gute Voraussetzungen, um da, wo wir hingehen werden, schnell zu Hause zu sein.
21.6.11 22:46



Mein Leben in Freiheit

Dies ist nicht irgendeine Pizza. Wenn man zu Hause hinter verschlossenen Türen selbst seine Pizza belegt, kann einen niemand dafür verurteilen, was man unter der Käseschicht verbirgt. Wir haben neben den handelsüblichen Sachen noch Pombären drauf getan. Sie sind nicht angebrannt.
Ich würde es wieder tun.

Gestern haben wir etwas sehr Gesundes gemacht. Wir haben zwar den ganzen Tag nur rumgesessen, aber draußen. Das ist jetzt die Stelle, wo ihr uns loben müsst. Heute sitzen wir wieder drinnen rum. Das Wetter ist grässlich. Wie kann es nach einem Gewitter am Morgen den ganzen Tag lang sein wie vor einem Gewitter? Emoticon by Gomotes

Nun zu etwas Spektakulärem. Letzte Nacht, als man besser atmen konnte und so, habe ich mich mit einer alten Geschichte befasst.
Es geht um Explorer V, seit Anbeginn dieses Blogs unter Werke zu finden. Zu dieser Geschichte gibt es Bilder, und den Ort, für den die Bilder gemacht wurden, gibt es nicht mehr. Hier eine Umarmung an die Leute, die mir von dort immer noch erhalten geblieben sind, obwohl es schon so lange her ist. Smiley pixeled by Smileydesign
Na ja, jetzt sind die Bilder auch hier.
Hier geht's zu Seite 1.
Jetzt muss sich niemand aufgefordert fühlen, das Ding noch mal zu lesen. Smiley pixeled by Smileydesign Aber es hatte wohl schon was, so in Anbetracht dessen, dass ich es immer noch nicht hasse.

5.6.11 19:03



Bäm, Abitur.

Ich hab da mal was vorbereitet:



Okay, eigentlich ist es von einem Informatik-Projekt recycelt, aber es passt so schön.
Heute war ich nämlich zum letzten Mal in der Schule.
Das Abibuch ist heute 5 Tage früher als angekündigt gekommen. Es ist wunderschön und mein Baby.
Und ich hab ein Abitur von 1,6.

Und in ein paar Tagen machen wir ein kleines großes Feuerchen.

1.6.11 18:59



Es ist kein gutes Bild, aber...

...das hier war wohl der Zug, der dich zum letzten Mal von mir weg bringt.
Ich weiß, es ist gruselig. Weil wir noch nie so eine große Veränderung erlebt haben. Monatelang jedem davon zu erzählen, bereitet eben nicht darauf vor, dass es Wirklichkeit wird.

Hier hast du meine Hand. Die bleibt eine Konstante.

17.5.11 22:24



frizel hatte einen Feind

Na gut, die Vergangenheitsform in der Überschrift stimmt leider nicht. Aber es war knapp.
Erinnert ihr euch an Eine Person die ihr hoffentlich nie kennen lernen müsst™? Sie ist mir gestern vors Auto gesprungen, um mich zu erschrecken, weil sie es witzig fand. (Nur mal so zur Orientierung: Sie ist 18.) Sagen wir mal so, wenn ich nicht mehr hätte ausweichen können, hätte es mir nicht leid getan. ... Ob ich grausam bin? Nö, sie hat zuerst gedroht, mich schwer zu verletzen.
Sie hat es auf mich abgesehen. Keine Ahnung warum. Ich bin zwar das klassische Mobbing-Opfer, aber allen anderen Leuten wurde es nach der 8. Klasse langweilig. Wahrscheinlich nimmt sie es mir übel, dass ich bei der Sache mit den Steckbriefen nicht auf ihre Beleidigungen reagiert habe und dass ich für den Abiball einen attraktiveren Tanzpartner habe als sie. (Was daran liegt, dass ich ihn gefragt habe, während sie monatelang darauf gewartet hat, dass der schönste Mann der Stufe vor ihr niederkniet, weil sie eine Prinzessin ist.)
Aber es ist okay. Nach dieser Aktion gestern würde auch die Person mit dem kleinsten Selbstbewusstsein der Welt merken, ein für die Gesellschaft wertvollerer Mensch als sie zu sein. (Ja, ich musste so alt werden, um endgültig sicher zu sein, dass die Leute, die mobben, in keiner Form Eigenschaften haben, die sie besser machen als die, über die sie sich stellen.)
Außerdem war heute Kursende. Ich muss sie nicht mehr oft sehen. Noch besser wäre es natürlich, wenn sie in einem Erdloch verschwinden würde. Dann müsste niemand sie mehr kennen lernen.

Nun zu erfreulicheren Dingen.
Das Abibuch befindet sich diese Woche im Druck. Bald werden wir es in den Händen halten. Es ist mein unser Baby. (Das sage ich auch deswegen, damit ich nicht auf den Gedanken komme, dass ich es nicht mehr sehen kann.) 192 Seiten. BÄM.

Die Mottowoche war auch nicht schlecht. Die Beteiligung hätte etwas höher sein können. Aber manche Leute sind eben unkreativ.
Am 1. Schultag hatte jemand Jägermeister in seinem ergonomisch geformten (Ja, damit wurden die Teile damals wirklich beworben!) Scout-Ranzen, und am Renter-Tag hatte jemand einen Rollator und alle fanden meinen Plüsch-Dackel super.

Außerdem sickert langsam die Information durch, dass das Abitur das schwerste seit Jahren war und wir durchschnnittlich ziemlich versagt haben. Aber was soll's. Es ist fast vorbei.

13.5.11 16:24



Vielleicht zähle ich bald die Tage bis zu dem Moment, an dem ich nie wieder von dir weg muss.

3.5.11 20:16


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chaste & yvi